Die Integrationsbeauftrage des Landes Bayern hat hilfreiche Plakate in 17 verschiedenen Sprachen herausgebracht, die durch die Bilder auch für funktionale Analphabeten geeignet sind. Vielleicht können die Plakate helfen, Flüchtlinge, die infiziert sind, oder nur Kontaktperson ersten Grades sind, zu informieren, wie sie sich corona-safe verhalten können. Weiter hat die Migrationsbeauftrage allgemeine Verhaltensregeln veröffentlicht.

Zu den Infos bitte auf das Bild mit den Flaggen klicken! 

 

 

Die Corona-Krise betrifft jeden von uns. Viele Organisationen und Vereine rufen zu Spenden auf. Auch wir, die Flüchtlingshilfe im Raum Mayen e.V., wenden uns heute mit einer speziellen Bitte an Sie:

Die Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Virus haben dazu geführt, dass die Schulen geschlossen wurden. Der Unterricht soll jedoch mit den Mitteln der neuen Medien nach Möglichkeit aufrechterhalten werden. Die Übermittlung der Aufgaben per Mail oder im Down- Upload funktioniert jedoch nur, wenn die Schüler, bzw. deren Familien über die entsprechende IT-Ausrüstung verfügen. Dies ist jedoch bei den Ärmsten, z.B. bei den geflüchteten Menschen, nicht der Fall. Mit dem Smartphone der Familie können die Kinder keine Arbeitsblätter bearbeiten und ein Ausdruck der übersandten Arbeitsblätter ist überhaupt nicht möglich. Auch der in den Schulen angedachte Unterricht über skype, zoom oder ähnliche Plattformen scheidet aus. Jeder Tag, an dem die Schüler nicht die übermittelten Arbeitsaufträge bearbeiten, oder die im Internet angebotenen Lerninhalte wahrnehmen können, vergrößert den Abstand zu den Kindern, denen z.B. ein Laptop oder Computer zur Verfügung steht. Das verschlechtert nicht nur deren eigenen Unterrichtserfolg, sondern auch den der gesamten Klasse, da der Lernstoff in der Zeit nach der Coronasperre, voraussichtlich erst im nächsten Schuljahr, nachgeholt werden muss. Erschwerend kommt bei den Kindern mit Migrationshintergrund hinzu, dass auch die Eltern wegen Corona ihre Sprachkurse nicht besuchen dürfen und so ihren Kindern nicht helfen können. Zwar hat die Bundesregierung gestern ein Soforthilfeprogramm zur Beschaffung von IT Geräten für solche Schüler aufgelegt, aber bereits heute sind geeignete bezahlbare gebrauchte Rechner auf dem freien Markt fast nicht mehr zu erhalten.

Daher unsere spezielle Bitte an Sie: Vielleicht steht bei Ihnen noch ein internetfähiger Laptop, Desktopcomputer oder Drucker, der nicht mehr benutzt wird und den Sie zur Verfügung stellen können. Wenn ja, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und holen den Rechner bei Ihnen ab. Diese Unterstützung soll wenn möglich an alle Bedürftigen gehen, nicht nur an Geflüchtete.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

Gerd Kohlhaas

(Vorsitzender)

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Sie mussten wegen der krieger­ischen Aus­einander­setzungen in ihrem Heimatland, aus politischen oder religiösen Gründen ihre Heimat verlassen. Für viele von ihnen ist Deutschland das Ziel. Diese Flüchtlinge kommen zuerst in Erstaufnahmeeinrichtungen und werden anschließend nach der Einwohnerzahl auf die Kreise und kreisfreien Städte und von diesen wieder auf die Kommunen verteilt. Auch in Mayen und der Umgebung leben Flüchtlinge. 
Mitzuhelfen, dass diese Flüchtlinge hier "ankommen", hier ihr Leben selbst in die Hand nehmen können ist das Ziel des "Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen".

Mehr über unsere Arbeit erfahren Sie hier:

Nicht jeder kann alles...
unter diesem Gedanken haben wir die Arbeit auf mehrere kleinere Gruppen aufgeteilt. Diese Teams können Sie direkt über die jeweils angegebenen Mailadressen erreichen. 

Zur Zeit bestehen 5 Arbeitsgruppen

Wenn Sie mehr zu den einzelnen Gruppen wissen wollen, klicken Sie bitte aus den entsprechenden Namen. 
Wollen Sie mitarbeiten? Kommen sie einfach zu unseren Treffen oder wenden Sie sich an die jeweiligen AnsprechpartnerInnen.